Einreise in die USA

Wenn Sie eine Reise in die USA planen, bedarf es einiger Vorbereitung. Die wichtigsten Fragen vom ESTA-Antrag über die richtige US-Visa Kategorie bis hin zu Abläufen und Problemen im Einreiseprozess erklären wir Ihnen in diesem Artikel. 

Hinweis

Trotz der aktuellen Corona-Krise können Sie weiterhin einen ESTA Antrag bei uns stellen!

ESTA

Die offizielle Einreisegenehmigung für die USA!

Wichtige Dokumente für die Einreise in die USA

Vor Ihrem USA-Aufenthalt müssen Sie Ihr ESTA beantragen oder sich für ein US-Visum bewerben und sich auch um gültige Dokumente für die Reise kümmern. Zu den wichtigsten Dokumenten gehört selbstverständlich Ihr Reisepass.

Reisepass: Voraussetzungen für Ihre USA-Reise

Ein gültiger Reisepass ist die Grundvoraussetzung für Ihre Einreise in die Vereinigten Staaten. Diesen benötigen Sie nicht nur bei der Beantragung Ihrer Reisegenehmigung, sondern Sie müssen ihn am Flughafen auch den US-Grenzbeamten vorlegen.    

Ihr Reisepass muss die folgenden Bedingungen erfüllen:

  • Es muss sich um einen E-Pass mit dem kontaktlosen Chip und einem biometrischen Passfoto handeln.
  • Ihr Reisepass muss für die Dauer Ihrer Reise inklusive Ausreisetag gültig sein, sofern das Ausstellungsland Mitglied im
    Six Month Club“ ist. Dies gilt zum Beispiel für Deutschland, Österreich und die Schweiz. US-Reisende aus anderen Ländern benötigen eine 6-monatige Gültigkeit des Reisepasses über den Ausreisetag hinaus.
  • Kinder benötigen einen biometrischen Pass.
  • Wenn Sie nur über einen vorläufigen Reisepass verfügen oder Ihr Kind einen nicht biometrischen Kinderreisepass besitzt, können Sie ein Visum beantragen, aber nicht mit ESTA reisen. Über Expressanträge sowie Maßnahmen bei Verlust und Reisen über problematische Länder klären wir Sie in unserem Artikel Reisepass für den ESTA-Antrag

ESTA Reisepass Gueltigkeit min

Für die Einreise in die USA wird ein gültiger Reisepass benötigt.

ESTA: Wie funktioniert die visafreie Einreisegenehmigung?

Als Reisender aus Deutschland, Österreich und der Schweiz benötigen Sie für Ihre Einreise nach Amerika nicht zwingend ein Visum, sondern können sich für die wesentlich leichter zu bekommende Einreisegenehmigung ESTA entscheiden.

ESTA steht für „Electronic System for Travel Authorization“ und erlaubt es USA-Reisenden aus Visa Waiver Programm-Mitgliedsländern, per Flugzeug oder Schiff anzureisen. Bei ESTA gibt es jedoch ein paar Dinge zu beachten:

  • Ein USA-Aufenthalt mit ESTA darf bis zu 90 Tagen dauern.
  • Eine ESTA-Ablehnung wegen Fehlern oder Lücken im Antrag führt zu einer lebenslangen Sperre. Um dies zu verhindern, können Sie sich Hilfe von unseren erfahrenen ESTA-Experten holen.
  • Sie sollten Ihren ESTA-Antrag spätestens 72 Stunden vor Ihrer Reise stellen. Echtzeit-Genehmigungen sind nicht mehr möglich.
  • Mit einer ESTA-Genehmigung dürfen Sie innerhalb von zwei Jahren beliebig oft in die USA-Einreisen.
  • Sie dürfen ESTA nur zu touristischen Zwecken oder für einmalige geschäftliche Anlässe nutzen. Wenn Sie in Amerika arbeiten, studieren oder dauerhaft Ihr Business-Netzwerk erweitern wollen, benötigen Sie das jeweilige Visum.

Gut zu wissen

Die finale Entscheidung über die tatsächliche Einreise in die Vereinigten Staaten trifft ein Zoll- und Grenzschutzbeamter an der jeweiligen Einreisestelle, also am Flughafen oder Hafen in den USA.

Visum: USA-Einreise mit Visum

Wenn Sie nicht für die visumsfreie Einreise in die USA qualifiziert sind beziehungsweise mehr vorhaben als nur Urlaub oder kurze Geschäftsmeetings, dann müssen Sie ein US-Visum beantragen.

Wer braucht ein Visum für die USA?

Wer in den USA arbeiten, studieren oder eine Ausbildung absolvieren möchte, benötigt ein Visum. Insgesamt gibt es über 50 verschiedene Visa-Kategorien, die in zwei Hauptbereiche eingeteilt werden können: Nicht-Einwanderungsvisa und Einwanderungsvisa.

Nicht-Einwanderungsvisa

Betrifft

Nutzungszweck

C-1/D

Mitarbeiter von Fluggesellschaften oder Schiffen / Crewmitglieder und Besatzungsmitglieder

Durchquerung des Landes

E-1

Vertragshändler sowie Manager, Geschäftsführer und Spezialisten von Unternehmen, die Handel mit den USA treiben

Geschäftsreisen, Handel

E-2

Investoren sowie Manager, Geschäftsführer und Spezialisten von Unternehmen, die in den USA investiert haben

Geschäftsreisen, Investitionen

H-1B

Hochspezialisierte Experten und Fachkräfte in Berufen, die spezielle Kenntnisse erfordern: nur mit akademischen Abschluss

Arbeit, Wissenschaft

I

Journalisten und Medienvertreter

Berichterstattung, Dokumentation, Nachrichten

L-1 und L-1 Blanket

Arbeitnehmer, die betriebsintern versetzt werden: Standardverfahren oder vereinfachtes Antragsverfahren für Unternehmen mit vielen Entsendungen

Arbeit, Mitarbeitertransfer

O-1

Menschen mit außergewöhnlichen Fähigkeiten in Wissenschaft, Kunst, Bildung, Wirtschaft oder Athletik: auch ohne akademischen Abschluss

Kunst, Bildung, Wissenschaft, Sport

TN (NAFTA)

Facharbeiter aus Kanada und Mexiko

Arbeit

B-1

Geschäftsreisende, Hausangestellte oder persönliche Angestellte von US-Staatsbürgern im Ausland, Athleten, Angehörige allgemeinnütziger Berufe

Business-Kontaktpflege, Business Meetings, Vertragsverhandlungen, zeitlich beschränkte Arbeitsaufgaben, Sport

B-2

Touristen, die bis zu 180 Tage Urlaub in den USA machen möchten

Urlaub

B-1 / B-2 Kombivisum

Reisende, die geschäftliche und touristische Aktivitäten in den USA für bis zu 180 Tage verbinden wollen

Arbeit, Sport, Service oder Betreuung kombiniert mit Urlaub

F-1

Studenten

Studium, Erlernung einer Sprache, sonstige Aus- und Weiterbildung

J-1

Auszubildende, Praktikanten, Au-pairs, Austauschbesucher, Austauschlehrer und -Professoren, ausländische Ärzte in Ausbildungsprogrammen

Ausbildung, Weiterbildung, Kinderbetreuung

M-1

Nicht-akademische Besucher berufsbezogener Bildungseinrichtungen

Ausbildung, Weiterbildung

Einwanderungsvisa

Betrifft

Nutzungszweck

EB-1

US-Einwanderer, die für die USA aufgrund ihrer beruflichen Qualifikation besonders wertvoll sind

Beschäftigungsbasierte Einwanderung

EB-2

US-Einwanderer, mit besonderen Fähigkeiten

Beschäftigungsbasierte Einwanderung

EB-3

US-Einwanderer, die qualifizierte Fachkräfte oder Akademiker sind

Beschäftigungsbasierte Einwanderung

EB-4

US-Einwanderer, die Beschäftigte in Kirchen und Glaubensgemeinschaften sind

Beschäftigungsbasierte Einwanderung

EB-5

US-Einwanderer, die in den Vereinigten Staaten Geld investieren wollen

Investitionsbasierte Einwanderung

IR-1

US-Einwanderer, die Ehepartner von US-Bürgern sind

Einwanderung für Familienzusammenführung

IR-2

Kinder von US-Bürgern unter 21 Jahren, die nicht verheiratet sind

Einwanderung für Familienzusammenführung

IR-3, IR-4, ICH-3, IH-4

Außerhalb der USA adoptierte Kinder von US-Bürgern sowie Kinder, die in den USA adoptiert werden sollen

Einwanderung für Familienzusammenführung

F-1

Unverheiratete Nachkommen von US-Bürgern über 21 Jahren sowie deren minderjährige Kinder

Einwanderung für Familienzusammenführung

F-2A

Ehepartner und unverheiratete Kinder von Besitzern einer GreenCard unter 21 Jahren

Einwanderung für Familienzusammenführung

F-2B    

Unverheiratete Kinder von Besitzern einer GreenCard über 21 Jahren

Einwanderung für Familienzusammenführung

F-3

Verheiratete Kinder von US-Bürgern, deren Ehepartner sowie minderjährige Kinder

Einwanderung für Familienzusammenführung

F-4

Geschwister von US-Bürgern

Einwanderung für Familienzusammenführung

Wie kann ich ein USA-Visum beantragen?

Das Antragsverfahren für ein USA-Visum besteht aus mehreren Etappen. Kurz vor Ende des Prozesses steht immer ein Interview beim zuständigen US-Konsulat beziehungsweise der US Botschaft.

  • Unterlagen für Visum vorbereiten: Dazu gehören Reisepass, Foto und das Antragsformular DS-160 sowie die Nachweise über Voraussetzungen, die Sie für Ihre Visakategorie qualifizieren. Bei Arbeitsvisa muss während des Antragsprozesses vom US-Arbeitgeber eine Petition für eine Arbeitsgenehmigung eingereicht werden.
  • US Visa-Antragstellung im Internet: Auf der Website des Visa Service Provider CGI Federal wird ein Account angelegt. Der Antragsteller kann sich danach frei zwischen den einzelnen Schritten des Antragsprozesses bewegen.
US Visa-Antragsstellung im Internet

Quelle: cgifederal.secure.force.com

 

  • Bezahlung der US-Visagebühr: Der auch Konsulatsgebühr genannte Betrag kann während der Antragstellung im Webportal per Überweisung, Debitkarte, Kreditkarte oder Bareinzahlung bei der Bank bezahlt werden.
  • Interviewtermin im US Konsulat: Je nach Visumskategorie vereinbaren Sie nach der Zahlung der Visagebühr einen persönlichen Termin in einem der US-Konsulate. In Deutschland befinden sich die Konsulate in Berlin, Frankfurt und München. Österreicher werden in die Botschaft nach Wien eingeladen und Schweizer dürfen sich auf den Weg nach Bern machen. Denken Sie daran, an alle angeforderten Unterlagen mitzunehmen.
  • Zahlung weiterer Gebühren: Während des Interviewtermins können je nach Visakategorie noch die Fraud Prevention and Detection Fee (für Blanket L1 Visa) oder Gebühren für die Prüfung verschiedener Urkunden wie Geburtsurkunden Heiratsurkunden, Adoptionsurkunden und Personalausweisen oder Zertifikaten anfallen.
  • Überblick behalten: Da sich Anzahl und Höhe der Gebühren von Visum zu Visum stark unterscheiden und auch die aktuellen Wartezeiten je nach Kategorie und Zeitraum nur schwer zu überblicken sind, empfiehlt sich die Buchung eines pauschalen Visa-Servicepakets bei einer Agentur. Erfahrene Visa-Experten bewahren Sie nicht nur vor Fehlern, sondern informieren Sie auch laufend über Ihren aktuellen Status und etwaige Wartezeiten.
  • Zusendung Ihrer Unterlagen: Während Ihres Interviews im Konsulat bzw. der Botschaft haben Sie ihren Reisepass (und die Pässe aller Mitreisenden) abgegeben. Diesen können Sie nach Anbringung des nagelneuen Visa Aufklebers durch das Konsulat entweder persönlich dort abholen oder er wird Ihnen per Kurier nach Hause geschickt.  

Visum USA min

Wer sich nicht für die visumsfreie Einreise in die USA qualifiziert, für mehr als nur Urlaub oder kurze Geschäftsmeetings in den USA bleiben möchte, muss ein US-Visum beantragen.


Welches Visum brauche ich wofür?

Bei der Auswahl Ihres US-Visums müssen Sie sich in den über 50 verschiedenen Visa-Kategorien zurechtfinden. Als Geschäftsreisender, Händler oder Manager würden Sie sich wahrscheinlich für eines der E-Visa oder das B-1 Visum qualifizieren und als Tourist für das B-2 Visum.

Einige Menschen reisen mit H-1B für hochspezialisierte Experten oder dem O-1 Visum für Menschen mit außergewöhnlichen Fähigkeiten ein. Auch für Studenten und Auszubildende gibt es eigene Kategorien, nämlich die Kategorien J-1 und F-1. Lassen Sie sich gern von erfahrenen Visa-Experten
beraten, um das richtige Visum für Ihre Reise zu bekommen.

Welche Formulare muss ich vor der US-Reise ausfüllen?

Neben ihrem ESTA- beziehungsweise Visumsantrag kommen vor Ihrer USA-Reise noch ein paar Formularseiten auf Sie zu. Dazu gehören das sehr kurze TSA-Formular mit Namen, Geburtsdatum und Geschlecht sowie das etwas ausführlichere APIS-Formular.  

APIS: Datenblatt für den USA-Flug

Wenn Sie in die USA-Einreisen, wird Ihre Fluggesellschaft eine Abfrage persönlicher Daten für das Advance Passenger Information System vornehmen. Zu den Angaben gehören

  • Name
  • Geburtsdatum
  • Nationalität
  • Geschlecht
  • Passnummer
  • Adresse, unter der Sie die erste Nacht in den USA verbringen werden.

Bei vielen Airlines können Sie mittlerweile auf digitalem Weg Ihre Daten abgeben, beispielsweise über die Website der Fluggesellschaft. Der Grund für die zusätzliche Abfrage ist die Pflicht der Fluglinie zur Meldung der Passagierinformationen, die nicht im maschinenlesbaren Pass enthalten sind.

Einfuhrbestimmungen für die USA

Informieren Sie sich vor Ihrer Einreise in die Vereinigten Staaten über die Richtlinien für die folgenden Dinge: 

  • Lebensmittel
  • Genussmittel
  • Bargeld
  • Medikamente
  • Haustiere
  • Waffen

Beschäftigen Sie sich außerdem mit der auszufüllenden Zollerklärung. Konsequenzen bei Überschreitung der Freimengen oder Anbringung eines Gepäckschlosses erfahren Sie auf unserer Seite zu den Einreisebedingungen in die USA.

So läuft die Einreise in die USA ab

Haben Sie alle Anträge, Dokumente und Regeln für Ihre USA Reise beisammen? Dann kann es losgehen!

  1. Online Check-In bei der Fluggesellschaft: Den Check-In können Sie heutzutage bequem am Computer vornehmen und damit Zeit sparen. Der digitale Check-In funktioniert je nach Fluglinie zu unterschiedlich frühen Zeitpunkten und endet bis zu 40 Minuten vor dem Abflug. Informieren Sie sich hierzu auf der Internetseite Ihrer Airline. 
  2. APIS Datenabfrage: Manche Fluggesellschaften fragen die oben erwähnten APIS Informationen beim Einchecken ab. Oft wird aber auch während des Fluges ein Formular ausgefüllt.
  3. Gepäckabgabe am Schalter: Erscheinen Sie rechtzeitig am Flughafen, um auch bei längeren Warteschlangen noch rechtzeitig Ihr Gepäck aufgeben zu können. Am Schalter legen Sie Ihren Reisepass vor und bekommen Ihre Bordkarte.
  4. Sicherheitscheck: Der Security Check kann gern mal etwas länger dauern. Die Wartezeiten variieren je nach Flughafen, aktuellem Reiseaufkommen, internationaler Sicherheitslage und Reisezeit.
  5. Zweiter Sicherheitscheck (SSSS-Vermerk auf der Bordkarte): Amerikanische Fluggesellschaften schicken vereinzelt Einreisende zur SSSS (Secondary Security Screening Selection ). Bei diesem zweiten Security Check wird das Handgepäck genau durchsucht, der Fluggast wird abgetastet und er bekommt eine Menge präziser Fragen gestellt. Bewahren Sie bei dieser Maßnahme die Ruhe und antworten Sie kurz und präzise auf die Ihnen gestellten Fragen. 
  6. Zollerklärung: Die Zollerklärung geben Sie entweder per Formular während des Fluges oder – wenn Sie beispielsweise mit ESTA-Einreisen – nach der Landung gleichzeitig mit einer Passkontrolle am Automaten (APC) ab.  
  7. Weitere Kontrollen: Mit ESTA, einer GreenCard oder dem Global Entry Programm können Sie an vielen Flughäfen in den USA die Passkontrolle am Automaten durchführen. Wenn Sie für die automatische Passkontrolle geeignet sind, werden Sie dazu aufgefordert, am Automaten Ihren Reisepass einzuscannen, ein Foto zu machen und eine Reihe von Fragen zu beantworten. Der Passkontroll-Automat wirft Ihnen dann eine Quittung aus, die Sie zusammen mit Ihrem Reisepass den Beamten der U.S. Customs and Border Protection vorzeigen.

    Alle anderen Reisenden müssen sich unter Umständen auf längere Wartezeiten und ausdauernde Interviews einstellen. Auch eine weitere Kontrolle Ihres Handgepäcks erwartet Sie. Wählen Sie die für Sie passende Warteschlange (Nonimmigrant oder Immigrant Visa) aus und halten Sie Reisepass, Visadokumente, versiegelte Umschläge vom US-Konsulat sowie Ihr freundlichstes Gesicht bereit. 
  8. Gespräch mit US-Grenzbeamten: Ein Grenzbeamter der Vereinigten Staaten kann mit seinen bohrenden Fragen und dem prüfenden Blick schon etwas bedrohlich wirken. Bewahren Sie auch hier Ruhe und antworten Sie wahrheitsgemäß, kurz und präzise.
  9. Die Entscheidung: Der Grenzbeamte am Flughafen trifft die finale Entscheidung über Ihre Einreise in die USA. Wenn Sie wahrheitsgemäß und souverän auf seine Fragen geantwortet haben, wird er Ihnen den zu Ihrem Visum passenden Einreisestempel in den Reisepass setzen. Kontrollieren Sie kurz das Datum und gleichen es mit dem Gültigkeitszeitraum Ihres Visums ab, um spätere Probleme bei der Ausreise zu vermeiden.  
  10. Einreise nach Amerika: Mit Anbringung des US-Visa Aufklebers verfügen Sie über alle Rechte und Pflichten, die das jeweilige Visum mit sich bringt. Sie stehen auf amerikanischen Boden. Welcome to the USA! Willkommen im schönsten Land der Welt.

Geheimtipps und Tricks für die Einreise in die USA

Mit den folgenden Tricks kommen Sie stressfrei über die Grenze in die USA: 

  • Codewörter kennen: US-Grenzbeamte sprechen eine ganz eigene Sprache. Um Missverständnisse und damit einhergehende Ablehnungen bei der Befragung am Flughafen zu vermeiden, merken Sie sich folgenden Konversationsverlauf: 

Grenzbeamter: „Why are you visiting the United States?“

   

Tourist:

„Pleasure.“

Geschäftsreisender:

„Business.“

Reisender mit F1, J1 oder H3 Visum:

„Study“ oder „Traineeship.“

Nonimmigrant Visa mit Arbeitserlaubnis:

„Work.“ oder „Temporary Work.“

DV (GreenCard) Besitzer

„Immigrant.“ oder „Lawful Permanent Resident“

  • Agentur statt Rechtsanwalt: Bei Visafragen kann es schnell kompliziert werden, besonders wenn Familie und/oder Arbeit involviert sind. Die Kosten für einen Rechtsanwalt können Sie sich jedoch sparen, denn es gibt umfangreiche und günstige Angebote von US-Visa Service Agenturen.
  • Nicht doppelt für Einwanderungs-Visa bewerben: Viele Anwärter auf ein US-Einwanderungsvisum glauben, dass sie ihre Chancen erhöhen können, wenn Sie sich zum Beispiel bei der GreenCard Lotterie doppelt anmelden – etwa gleichzeitig über die Visa Agentur und parallel auf eigene Faust. Dies führt jedoch ausnahmslos zu einer Disqualifikation, was besonders bei der sehr vielversprechenden DV Lotterie sehr ärgerlich ist. 
  • Reisepass-Check am Automaten machen: Wenn Sie mit GreenCard oder ESTA einreisen, können Sie mit dem elektronischen Reisepasscheck viel Zeit sparen. Die Passkontrollautomaten finden sich bereits an vielen Flughäfen in den USA. Wenn Sie zum elektronischen Reisepass-Check aufgefordert werden, folgen Sie den Anweisungen des Automaten und nehmen Sie anschließend die Quittung mit zum US-Grenzschutzbeamten.  
  • Einfach mal anrufen: Wenn Sie das Gefühl haben, zu lange auf Interviewtermine oder die Zusendung Ihrer Unterlagen zu warten, rufen Sie einfach bei den zuständigen US-Behörden an. Oft klären sich so Missverständnisse oder es kann auf besondere Bedürfnisse und eilige Ausnahmesituationen Rücksicht genommen werden.  
  • Kein Alkohol, kein Marihuana: Was in Ihrem Heimatland völlig normal ist, kann einen US-Grenzbeamten ziemlich aus der Fassung bringen. Am Flughafen befinden Sie sich auf „Federal lands“ und nicht „State lands“. Der Konsum von Marihuana ist nach Bundesrecht illegal, auch wenn es in einzelnen Bundesstaaten erlaubt ist. Auch eine Alkoholfahne macht Grenzbeamte sehr misstrauisch.
  • Keine übersetzten Arbeitszeugnisse im Handgepäck mitführen: Darauf muss man erstmal kommen: Wenn Sie bei Ihrer Einreise ohne Arbeitsvisum ein Arbeitszeugnis im Gepäck haben, könnte die US Customs und Border Protection vermuten, dass Sie die illegale Aufnahme einer Beschäftigung planen. Tragen Sie solche Dokumente also lieber nicht im Handgepäck mit sich herum.  
  • Social Media Accounts bereinigen: Bereits bei der ESTA-Beantragung werden Sie dazu aufgefordert, sämtliche Ihrer Social Media Accounts anzugeben. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie weder missverständliche Details über Ihre Pläne in den USA veröffentlichen noch einen ausgeprägten kritischen Ton an den Tag legen, wenn es um US-Recht, Regierung, Land und Leute geht.

    Interessant: Offiziell dürfen Zollbeamte an der Grenze keine Passwörter von Ihnen verlangen. Jedoch gab es schon Berichte über Fälle, in denen Reisende ihr Mobiltelefon entsperren und abgeben mussten, um die US-Grenze überqueren zu dürfen.  
  • Keine Witze an der Grenze: Man kann es gar nicht oft genug sagen: Ihr Humor kann Sie im schlimmsten Fall das Visum kosten. Deshalb bleiben Sie bei Interviews mit Beamten stets bei der Wahrheit und fassen Sie sich kurz.  
  • Doppelcheck von Einreisestempel und I-94 Daten: Überprüfen Sie an der Grenze sofort nach dem Stempeln, ob das Ein- und Ausreisedatum mit den Zeiträumen Ihres Visums übereinstimmt. Auch das mittlerweile elektronisch hinterlegte I-94 Formular registriert Sie automatisch bei der US Customs and Border Protection (CBP) und sollte auf korrekte Daten überprüft werden. Wenn Sie einen Fehler finden, wenden Sie sich direkt an den Grenzbeamten. Eine spätere Korrektur nach Verlassen des Flughafens ist zwar möglich, aber kompliziert.

Einreise in die USA abgelehnt: Was jetzt?

Trotz guter Vorbereitung kann es passieren, dass ein US-Grenzbeamter Sie nicht in die Vereinigten Staaten lässt. Die Gründe für ein solches Einreiseverbot sind vielfältig. 

Mögliche Gründe für die Ablehnung der Einreise in die USA

Zu den häufigsten Gründen gehören unvollständige Unterlagen. Darüber hinaus gibt es aber eine Menge anderer kleiner und großer Fehler, die zu einer Ablehnung an der US-Grenze führen können. Dazu gehören:

  • Falsche Angaben (auch wenn Fehler versehentlich gemacht wurden)
  • Falsche Visa-Kategorie (dies kann sich zum Beispiel beim Gespräch mit dem US-Grenzbeamten herausstellen)
  • Fehlende Voraussetzungen für das genehmigte Visum
  • Auffälliges Verhalten (auch vergangene Verfehlungen zählen hier)
  • Persönliche Umstände wie Vorstrafen und ansteckende Krankheiten

ESTA-Einreise verweigert: Das können Sie tun

Wenn der US-Grenzbeamte Sie für ungeeignet hält, um in die USA einzureisen, dann wird er zunächst einen zweiten Beamten zur Secondary Inspection hinzuziehen. Sollte auch dieser Ihre Einreise ablehnen, ist diese Entscheidung final und kann von Ihnen nicht angefochten werden. Den Grund hierfür müssen die Grenzschutzbeauftragten Ihnen nicht mitteilen.

Ihre Möglichkeiten beschränken sich nun auf eine Kontaktaufnahme mit dem Department of Homeland Security (DHS), um nach Ihrer Rückkehr in Ihr Heimatland mithilfe eines Onlineformulars des Traveler Redress Inquiry Program um Auskunft und Hilfe zu bitten.

Nach einer Einreiseverweigerung an der US-Grenze sind Sie vorerst nicht mehr berechtigt, am visumsfreien Reisen (ESTA) teilzunehmen. Unter Umständen können auch weitere Sanktionen wie Einreisesperren oder die Entwertung Ihres Visums verhängt werden.

Fehler bei der Einreise in die USA verhindern

Um Ablehnungen an der Grenze, Einreisesperren und unangenehme Situationen im Vorfeld Ihrer USA Reise zu verhindern, holen Sie sich die Hilfe eines ESTA-Experten. Die Mitarbeiter von The American Dream beraten Sie gern.

 

 

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