USA Reisen und Corona

Einreisestopp, Ausgangssperre, Quarantäne - der Coronavirus hält die Welt in Atem. Erfahren Sie hier, was USA Reisende jetzt beachten müssen und welche Auswirkungen die Corona-Krise auf Ihr ESTA hat.

ESTA

Die offizielle Einreisegenehmigung für die USA!

Für wen gilt das Einreiseverbot in die USA?

Seit dem 13. März 2020 gilt für Reisende ein striktes Einreiseverbot in die USA, wenn sie sich in den letzten 14 Tagen vor dem geplanten Flug in einem der folgenden Länder aufgehalten haben:

  • 26 Länder des Schengenraums
  • Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland (ausgenommen Überseegebiete außerhalb Europas)
  • Irland
  • China (ausgenommen Hong Kong und Macau)
  • Iran

Das Einreiseverbot gilt zunächst für 30 Tage und betrifft alle Personen, die mit einem Visum oder visumfrei mit ESTA in die USA reisen oder im Zuge eines Transits durchreisen wollen.

USA Reisen und Corona

Länder des Schengenraums

Folgend finden Sie eine Auflistung aller Länder des Schengenraums, die im Zusammenhang mit der Corona-Krise von dem Einreiseverbot in die USA betroffen sind:

Schengenraum Länder
Deutschland Ungarn Norwegen
Österreich Island Polen
Tschechische Republik Italien Portugal
Dänemark Lettland Slowakei
Estland Liechtenstein Slowenien
Finnland Litauen Spanien
Frankreich Luxemburg Schweden
Belgien Malta Schweiz
Griechenland Niederlande

 

Wer darf noch in die USA reisen?

Auch wenn der Flugverkehr immer weiter eingeschränkt wird, dürfen die folgenden Personengruppen offiziell noch in die USA einreisen:

  • US-Staatsbürger
  • GreenCard Inhaber
  • Enge Familienangehörige von US-Staatsbürgern oder GreenCard Inhabern wie z.B. Eltern oder Kinder
  • Crew-Mitglieder (von Flugzeugen oder Schiffen)
  • Diplomaten und Regierungsmitglieder

Sollten diese sich jedoch 14 Tage vor der Einreise in die USA in einem der vom Einreiseverbot betroffenen Länder aufgehalten haben, werden sie nach der Ankunft in den Vereinigten Staaten untersucht und bei Verdacht auf Corona in eine 14-tägige Quarantäne geschickt.

Mit ESTA in den USA während Corona-Krise

Seit dem 18. März 2020 können ESTA-Reisende aufgrund einer Sonderregelung beim USCIS eine Statusverlängerung beantragen, wenn die folgenden Punkte alle zutreffen:

  1. Sie befinden sich derzeit mit einem ESTA in den USA
  2. Sie können aus einem wichtigen Grund die USA nicht verlassen (z.B. Flug wurde storniert)
  3. Das ESTA ist nur noch 14 Tage gültig

Der ESTA Status kann dann in der Regel um maximal 30 Tage verlängert werden (ausgenommen schwere Krankheitsfälle).

Wer sich länger als offiziell erlaubt in den USA aufhält, wird von der visumfreien Einreise mit ESTA für immer ausgeschlossen!

Sollten Sie sich aktuell mit einem ESTA in den USA befinden und das Land aus einem wichtigen Grund nicht verlassen können, kontaktieren Sie deshalb bitte telefonisch das USCIS für weitere Anweisungen: 800-375-5283. Alle USCIS Büros sind aktuell für den allgemeinen Publikumsverkehr geschlossen!

WICHTIG: Sie müssen die Stornierung Ihres Flugs oder auch mögliche gesundheitliche Gründe unbedingt schriftlich nachweisen können!

Ist mein ESTA jetzt ungültig?

Sie können Ihren ESTA Antrag auch während der Corona Krise weiterhin ohne Probleme stellen und auch bereits genehmigte ESTA für Staatsbürger aus den vom Einreiseverbot betroffenen Ländern werden nicht nachträglich abgelehnt!

Da ESTA grundsätzlich 2 Jahre lang gültig ist bzw. bis zum Ende der Gültigkeit des Reisepasses, können Sie Ihren ESTA Antrag deshalb auch während des Einreiseverbots ohne Probleme stellen.

Sie dürfen jedoch nicht versuchen, während des Einreiseverbots in die USA zu reisen! Dann würden die US-Behörden das bestehende ESTA umgehend für ungültig erklären.

Corona-Einschränkungen in den USA

Am 14. März 2020 hat US-Präsident Trump den nationalen Notstand ausgerufen. Dieser ermöglicht den US-Behörden, die US-Bundesstaaten sowie Gemeinden schneller finanziell unterstützen zu können, um so die Auswirkungen des Coronavirus besser bekämpfen zu können.

Des Weiteren wurden am 13. März 2020 bundesweit alle öffentlichen Schulen geschlossen und auch fast alle Universitäten und Colleges haben vorerst auf Online-Kurse umgeschwenkt.

Die US Regierung empfiehlt außerdem, zunächst alle sozialen Zusammenkünfte über 10 Personen zu vermeiden und das Haus nur im Notfall zu verlassen. Vor allem in den großen Metropolen wie beispielsweise New York City oder Las Vegas kommt das öffentliche Leben durch die Schließung von Restaurants, Bars, Casinos, Theater etc. zum erliegen. 

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